Reise nach Schottland 2013

Clara's Verschwinden

Auf Empfehlung ihrer Ärztin traf Clara sich mit anderen schwangeren Frauen. Sie tauschten sich über alles Mögliche aus, auch über ihre Wunschkinder. Die meisten Frauen wünschten sich Mädchen, sie meinten mädchen währen einfacher zu erziehen und das verhältnis währe besser, manche wollte einfach jemanden haben den sie schöne Kleider anziehen können, zum Ballet Unterricht schicken und die Frauen , die schon Kinder hatten schienen die Ansicht zu bestätigen. "Weisst du was es wird?" wurde sie gefragt "Nein" antwortete sie "Ich lass mich überraschen" "Also ich bekomme ein Mädchen" sagte Bridget stolz. "Freut mich für dich" meinte Clara "Ja nach zwei Jungs hab ich gesagt, das nächste wird auf jeden Fall ein Mädchen" meinte sie "Ja ? Da hat man doch eh keinen Einfluss drauf" erwiderte Clara. "Nicht in Grossbritannien aber in den US, da ist ein Doctor, der stellt sicher, daß man ein Kind mit Wunschgeschlecht bekommt, kostet natürlich was" erzählte Bridget "Jetzt währe es natürlich zu spät". Je mehr Stories Clara von den anderen Frauen hörte, wie toll Mädchen doch waren und wieviel einem Töchter geben konnten umso mehr wollte Clara dann auch eine Tochter, sucvh wenn sie sich am anfang noch gegen den Wunsch wehrte.

Als sie in den Kreissaal gebracht wurde, hatte sie schon fast die Erwartung eine Tochter zur Welt zu bringen, sie redete sich ein, daß alle Zeichen dafür sprachen, umso grösser war die Enttäuschung als es dann doch ein Junge war. Elias war natürlich überglücklich, daß sein Sohn, den sie Jacob nannten, gesund zur Welt gekommen ist und Clara versuchte sich so wenig wie möglich von ihrer Enttäuschung anmerken zu lassen. Sie hoffte sie würde Jacob mit der Zeit genauso lieben und die Schwester, der sie sich halbwegs anvertraut hatte, versciherte ihr, daß sie nur unter Wochenbettdepressionen litt und daß sie sich erst an die neue Rolle gewöhnen müsse und daß sich alles noch einspielen würde. Sie gab sich alle Mühe alles richtig zu machen, gab ihrem sohn die Brust und kümmerte sich um ihn so gut sie konnte. Auch zuhause versuchte sie die beste mutter für Jacob zu sein, die sie sein konnte. sie dachte an das was Bridget ihr gesagt hat, mit dem Arzt aus den USA , wenn sie ein paar Pferde verkaufen würden, würden sie sicher das Geld aufbringen und warum sollte Jacob nicht eine kleine Schwester bekommen ?

Sie sprach elias darauf an, aber Elias lehnte kategorisch ab, er meinte er währe zu alt und währe froh, wenn er erleben würde, wenn Jacob volljährig wurde und daß er was gegen Designerbabies hatte. "Man soll gott ncht in's Handwerk pfuschen" sagte er "wir nutzen nur die vorhandene Technik, es passiert im Prinzip das gleiche wie in meinem Körper, nur daß mehrere Eizellen gleichzeitig befruchtet werden und die Eizelle aus der ein Mädchen entstehen würde wird dann bei mir eingepflanzt." versuchte Clara zu erklären "Zumindest so stelle ich mirt das vor" Elias schüttelte den Kopf "Und am Besten nch falsche Augenfarbe nd Haarfarbe aussortieren. und was passiert mit den Aussortierten ? die werden vernichtet oder was ?" fragte Elias "Nein, tut mir leid aber ohne mich."

Clara war verzweifelt, was sollte sie tun ? Den anderen gegenüber, die mehr oder weniger regelmässig vorbeikamen um Jacob zu bewundern , lies sie sich nichts anmerken , sie erzählte stolz über Fortschritte die Jacob machte und versciherte , daß Jacob das beste war daß ihr passieren konnte. Und daß sie eine glückliche Familie waren.

Elias legte sich eines abends in's Bett, er hatte Rückenschmerzen und Clara klebte ihm ein Wärmepflaster auf den Rücken, dann nahm er seine diversen Tabletten unter anderem Schlaftabletten und legte sich hin. Clara legte sich auf die Schlafcouch im Wohnzimmer, sie wollte elias nciht wecken, wenn Jacob mitten in der Nacht aufwachte. Und tatsächlich wurde Jacob um die selbe Zeit wach wie immer, sie stand auf, füterte Jacob und setzte sich auf die Couch. sie fühlte sich kaum mpde, zuviele Gedanken gingen ihr durch den Kopf, sie hatte den dringenden Wunsch nach enier Tochter aber Elias wollte kein zweites Kind und schon gar kein Designerbaby wie er sagte. Sie konnte seine Bedenken wegen dem zweiten Kind auch verstehen, sie konnte ja sehen, daß er gesundheitlich nicht mehr so fit war. Also würde sie sich jemadn anders suchen müssen, wenn sie eie Tochter haben wollte, irgnedwann würde sie keine kinder mehr bekommen und sie hoffte natürlich, daß Elias noch lange leben würde. Aber wenn sie mit Jacob ging, würde sie ihm das Liebste nehmen was er hatte und sie wollte ihm nicht das Herz brechen. aber wenn sie blieb würde sie selber nicht mehr glücklich werden und wie lange konnte sie die Fassade noch aufrecht erhalten ? Sie ging leise rüber zu Jacob's Bett, der friedlich schlief und betrachtete ihn ene Weile. Schliesslich fasste sie einen Entschluss, sie würde gehen aber Jacob hierlassen, Elias hate eine ganze Mannschaft, die sich drum reissen würde ihm zu helfen und sie würde ihn ja besuchen kommen. Sie schrieb einen Brief, in dem sie versuchte zu erklären warum sie ging und legte ihn auf den couchtisch. Dann schlich sie sich in's schlafzimmer, holte ein paar sachen aus dem Kleiderschrank und packte ihren Koffer. elias schlief dank der Schlaftabletten tief und fest und schnarchte vor sich hin. sie gab ihm noch ieen Kuss bevor sie sich aus dem Haus schlich und davon fuhr.

Elias wurde irgnedwann von Jacob's Geschrei geweckt, da die Wirkung sener Schlaftabletten irgnedwann nachlies. "Clara?" rief er bekam aber keien Antwort. Mühsam quälte er sich aus dem Bett und im Nachthemt ging er zu Jacob's Bett im Kinderzimmer, daß an's Wohnzimmer angrenzte. clara wird wohl im Bad sein, dachte er, vielleicht ist es eines dieser erziehungsmethoden ihn schreien zu lassen aus den Büchern die Clara ständig las. er hielt davon nicht so viel und holte Jacob aus seinem Bett. Sein rücken schmerzte aber das ignorierte er, der Geruch veriet ihm , daß die Windel gewechselt werden musste, also schleppte er Jacob in's Badezimmer und stellte fest, daß Clara dort auch nciht war. Er rief nochmal nach ihr, bekam aber keine Antwort. er hatte schon ein paar Mal zugeguckt wie Clara die Windeln gewechselt hatte, also schaffte er das diesmal auch selber irgendwie. "Jetzt müssen wir aber mal deine Mami finden" sagte er und brachte Jacob erstmal wieder in sein Bett. Er fand schlielich den Brief im Wohnzimmer und las ihn durch. er war geschockt, warum hatte sie ihn verlassen ? weil sie einmal ihren Willen nicht bekam ? Wütend zerknüllte er das Stück Papier und warf es ein paar meter weg. Dann ging er in die Küche und machte eine Flasche fertig. Gut, daß sie Jacob von anfang an beigebracht haben , daß man auch aus ner Flasche trinken kann, für den Fall daß clara ausfiel und der Fall ist jetzt eingetreten. Jacob trank dankbar aus der Flasche , machte sein Bäuerchen bevor Elias ihn wieder zurücklegte. Er ging hoch in sein Schlafzimmer, wo er sich was anzog und seine Tabletten nahm, darunter starke Schmerzmittel. Er wusste , er musste Hilfe holen, wollte Jacob auch nciht alleine im Haus lassen also nahm er Jacob auf den Arm und ging zur Ranchküche, irgnedjemand würde da sein. Und wie er sich gedacht hatte, sassen Mark, Jochen, Ivana und Denise in der Küche. Marie hatte sich zwar mittlerweile bei Denise für ihre Sprüche entschuldigt und Denise hat die Entschuldigung auch angenommen, aber da sie unterschiedliche Vorstellungen hatten, trennten sich die beiden. Trotzdem kam Denise regelmässig vorbei, soweit es ihr Studium erlaubte um zu helfen und dafür Pferde reiten zu können.

Als Elias mit dem Baby die Küche betrat standen Jochen, Denise und Ivana gleich sofort auf um Jacob zu begutachten

Mark hatte immer noch keine Meinung zu kleinen Babies, die nur schreien können und verabschiedete sich schnell, er müsse sich noch dringend um die neuen Pferde kümmern. Unter anderem waren Ponies für die Reitschule dabei, die Clara aufbauen wollte.

Mark war verschwunden bevor Elias überhaupt was von Clara's verschwinden sagen konnte. Aber das wunderte Elias auch nicht, nicht daß Mark sich ncit für das Verschwinden interessieren würde, sondern daß Mark ging sobald Babies anwesend waren. Denise nahm ihm das Baby ab und sie setzten sich um den Tisch. Elias erzählte endlich was passiert war und die anderen drei schauten ihn entsetzt an "Aber es schien doch alles in Ordnung?" fragte Denise "Hab doch gewusst die Frau ist falsch, sorry Elias, ich hätte mir echt gewünscht falsch zu liegen" sagte Jochen "Offensichtlich ist es ein Problem für sie daß Jacob ein Junge ist und kein Mädchen" sagte Elias "und daß ich kein Designerbaby will". "Du solltest dich scheiden lassen" sagte Jochen "so schnell es geht, die Frau ist nur hinter dem Erbe her" "Scheidung ?" fragte Elias verwirrt "Aber was Gott zusammengeführt hat soll der Mensch nicht scheiden" "Ihr habt doch gar nciht kirchlich geheiratet" sagte Jochen "vielleicht kommt sie ja auch wieder" meinte Ivana "Dann jag sie blos zum Teufel" sagte Jochen zu Elias "Vielleicht war das nur ne Kurzschlusshandlung" sagte Ivana "Jeder macht mal Fehler" "Wenn Elias stirbt solange sie noch verheiratet sind bekommt die die halbe Ranch" sagte Jochen "ich will natürlich daß du noch lange lebst" "Nein in Grossbritannien kann elias die Ranch jedem vererben" sagte Denise "Hab extra Recht zu meinen Fächern dazugenommen".

Damit Denise ihren Kaffe trinken konnte und weil Jochen das Baby auch mal halten wollte, nahm er Denise das Baby ab. "Jedenfalls solange Clara verschwunden bleibt brauch ich eure Hilfe" sagte Elias"Ich weiss nciht wie ich das mit dem Baby alleine schaffen soll." "Hey kein Problem" sagte Jochen "Ich kann bei dir auf der Couch übernachten, ich werd sicher wach wenn Jacob nachts schreit" "Du bist ein Mann, Männer schlafen wie eni stein" sagte Ivana "Ich kann dir helfen, kein Problem, hab etwas Erfahrung mit jüngeren Geschwistern" "Woher willst du wissen wie fest ich schlafe ?" erwiderte Jochen "Ich wach schnell auf" "Wir können uns ja abwechseln" meinte Denise "mit dem auf der Couch schlafen und Jacob versorgen"

Denise nahm das Baby wieder an sich, sie hätte selber gerne ein eigenes, aber wusste nicht recht wie sie das angehen sollte, auch wenn sie sich selber erwischte, daß sie den ein oder anderen männlichen Studienkollegen recht attraktiv fand. die vorstellung mit nem Mann zusammen zu sein, war ihr irgendwie fremd. "Ich danke euch für eure Hilfe" sagte Elias "Denise Vorschlag ist eine gute Idee mit dem Abwechseln. Ich fürchte allerdings, daß Clara nicht wiederkommt, so wie sihc ihr Brief angehört hat, will sie sich wohl jemadnen suchen, der ihr ihren Traum von einer Tochter erfüllen will und kann." "Ewiges hin- und her wär auch nicht gut" sagte Jochen "Die soll blos nicht auf die Idee kommen dir Jacob wegzunehmen."